Aufgehellt? Beyoncé schummelt bei Promo-Pics

Sie ist einer der hellsten Sterne am Pop-Firmament — und will offenbar auch genauso aussehen: Die aktuellen Promo-Bilder von R'n'B-Diva Beyoncé sehen aus, als wären sie aus Versehen in einen Eimer voller Bleichlauge gefallen. Und das ist nicht das erste Mal, dass sich die frischgebackene Star-Mutti mit Hilfe von Photoshop in eine wesentlich weißere Version ihrer selbst verwandelt…

Sehen aus wie weiß gewaschen: Beyoncés Werbe-Bilder fürs Album "4" (Bilder: PR)Sehen aus wie weiß gewaschen: Beyoncés Werbe-Bilder fürs Album "4" (Bilder: PR)


Das haselnussbraune Haar, die goldig schimmernde Haut: Beyoncés afrikanische Wurzeln (ihr Papa Mathew Knowles stammt vom dunklen Kontinent) sind eigentlich nicht zu übersehen. Wohl deshalb muss man zwei Mal hinschauen, um auf den aktuellen Promo-Fotos, mit denen die R'n'B-Sängerin die Werbetrommel für ihr Album „4" rühren möchte, auch wirklich Beyoncé zu erkennen: Dank blonder Perücke, vor allem jedoch auf Grund  ihres extrem aufgehellten Teints ist vom afro-amerikanischen Look des Pop-Stars nämlich keine Spur mehr.

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Zwar geben Experten gegenüber der britischen Zeitung „The Sun" zu bedenken, dass Beyoncés optische Veränderung schlicht ein Nebeneffekt sehr starken Scheinwerferlichts im Fotostudio sein könnte. Andererseits hat die frischgebackene Promi-Mama (Töchterchen Blue Ivy kam am vorletzten Samstag zur Welt) schon früher mit Photoshop an ihrem Erscheinungsbild herum getrickst. Beziehungsweise — so macht das ein helles Köpfchen wie Beyoncé — tricksen lassen: So verschönerte der Kosmetik-Riese L'Oréal die Gattin von Rapper Jay-Z im Jahr 2008 für eine Werbekampagne. Kritiker beschwerten sich damals, die 30-Jährige sehe auf den Bildern geradezu weiß gewaschen aus.

Beyoncé natürlich und 2008 in einer L'Oréal-Kampagne (Bilder: Getty Images, PR)Beyoncé natürlich und 2008 in einer L'Oréal-Kampagne (Bilder: Getty Images, PR)

Während der französische Make-up-Hersteller eifrig dementierte, am Hautbild seiner berühmten Werbefigur gedreht zu haben, echauffierten sich die Medien aber vor allem über Beyoncé selbst: Ein schlechtes Vorbild sei der Pop-Star, mit einem noch schlechteren Einfluss auf das Selbstbewusstsein farbiger junger Mädchen. Ähnliche Kritik wird sich Fräulein Knowles dank ihrer neuen Promo-Pics wohl bald wieder anhören dürfen. Denn mal ehrlich: Heller Teint nur dank geschickt platzierten Spotlights? Wem will sie das bitteschön WEIßmachen…

Photoshop-Schummler: Per Mausklick zum Cover-Body

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