Tom Cruise: Katie Holmes war nicht Scientologys erste Wahl

Wenn's nach Scientology gegangen wäre, hätte Tom Cruise vor sechs Jahren nicht Katie Holmes vor den Traualtar geführt, sondern die Schauspielerin Nazanin Boniadi („How I Met Your Mother"). So war es jedenfalls in der Oktober-Ausgabe des US-Magazins „Vanity Fair" zu lesen: Angeblich hatte die Sekte 2004 ein regelrechtes Braut-Casting für sein wohl berühmtestes Mitglied angesetzt.

Tom Cruise: Scientology castete Nazanin Boniadi (r., m. Paul Haggis) für ihn (Bilder: Getty Images, Splash)Tom Cruise: Scientology castete Nazanin Boniadi (r., m. Paul Haggis) für ihn (Bilder: Getty Images, Splash)


Laut „Vanity Fair" existierte sogar eine eigens eingerichtete „Task Force" unter Leitung von Shelly Miscavige, Gattin des Scientology-Anführers David Miscavige. In zahlreichen Video-Interviews habe man potentielle Partnerinnen für Tom genauer unter die Lupe genommen. Katie, die ihrem Ex-Mann noch vor der Eheschließung im Jahr 2005 zu den Scientologen folgte (und nach ihrer Blitzscheidung sofort wieder zum katholischen Glauben konvertierte), stand für die Sekte nicht auf dem Plan. Stattdessen gab Scientology der im Iran geborenen Nazanin Boniadi (32) den Vorzug. Nazanin war zu diesem Zeitpunkt bereits Mitglied der Sekte.

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Einmal auserkoren, soll man Nazanin die Trennung von ihrem damaligen Freund nahegelegt und sie für „romantische Dates" mit Tom nach New York geschickt haben. Unter anderem berichtet die „Vanity Fair" von einem Dinner im Edelrestaurant Nobu, Schlittschuhlaufen im Rockefeller Center und einer gemeinsamen Nacht, nach der sich zumindest Nazani Hals über Kopf verknallt hätte. Nach drei Monaten Beziehung soll Tom den Schlussstrich gezogen haben. Das kurze Stelldichein blieb all die Jahre geheim, weil Nazani mehrere Vertraulichkeitserklärungen unterzeichnen musste.

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Sowohl Tom Cruise als auch Scientology bestreiten all diese Meldungen. Über seinen Sprecher ließ der „Mission: Impossible"-Star erklären, es handele sich bei der „Vanity Fair"-Story um „Lügen — erfunden, um Magazine zu verkaufen." Nazanin selbst schweigt sich zu dem Thema derzeit aus. Aber zumindest einer ihrer engsten Freunde, der Produzent und Regisseur Paul Haggis, hat gegenüber dem People-Portal „Showbiz411.com" bestätigt, dass an der Geschichte durchaus was dran ist: „Naz schämte sich so für ihre Verwicklung in diese Sache und wollte, dass es nie herauskommt. Ich war geschockt, dass hochrangige Mitglieder der Kirche eines ihrer Mitglieder (Nazani, Anm. d. Redaktion) so behandeln." Haggis, der selbst 35 Jahre Mitglied bei Scientology war, die Sekte aber im Oktober 2009 verließ, deutete an, dass Nazani nach ihrer Trennung von Tom in ein Scientology-Center nach Florida geschickt und diszipliniert wurde: Sie wurde angeblich sogar gezwungen, die Toiletten mit einer Zahnbürste zu putzen.

Kein Wunder, dass es auch die Schauspielerin nicht mehr viel länger bei der Sekte aushielt: Laut Haggis Aussage trat Nazanin Boniadi vor zwei Jahren ebenfalls aus.

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