Whitney Houston: Sie ertrank in der Badewanne!

Whitney Houston ist am Samstagnachmittag im Alter von nur 48 Jahren gestorben. Ihre Sprecherin Kristen Foster bestätigte dies noch am selben Abend. Laut Onlinedienst "tmz" fand eine Mitarbeiterin Houstons die Sängerin leblos in der Badewanne ihres Hotelzimmers im Beverly Hilton Hotel in Beverly Hills.

Whitney Houston ist totWhitney Houston am 12.2.2011 im Beverly Hilton Hotel. Dort starb sie am Samstagnachmittag (Bild: ddp-images)

Nach Angaben des Beverly Hills Police Department konnten die alarmierten Notärzte sie nicht mehr retten und erklärten sie um 15.55 Uhr Ortszeit für tot. Ein Polizeisprecher sagte, dass es "keine Anzeichen eines Verbrechens" gebe und mit der Untersuchung der Todesumstände begonnen wurde. Eine offizielle Bestätigung der Todesursache gibt es bislang zwar noch nicht, doch laut "tmz" wurden größere Mengen Xanax im Hotelzimmer der Sängerin gefunden. Das Medikament wird eigentlich gegen Angst- und Panikstörungen eingesetzt, hat in Kombination mit Alkohol aber häufig stark einschläfernde Wirkung. Zudem soll die Polizei in dem Hotelzimmer auch noch diverse andere starke Medikamente, darunter Valium, sichergestellt haben. Angeblich hatte die Sängerin am Vorabend recht ausgiebig gefeiert und dabei auch eine Menge Hochprozentiges zu sich genommen. Derzeit gilt es als wahrscheinlich, dass sie durch den Cocktail aus Medikamenten und Alkohol in der Badewanne eingeschlafen und ertrunken ist. So sollen es jedenfalls enge Bekannte der Verstorbenem gegenüber dem Internetportal berichtet haben. Ihren Aussagen zufolge fand Whitney Houstons Friseurin den Leichnam mit untergetauchtem Kopf und aus der Wanne hängenden Beinen im Badezimmer vor. Angeblich befand sie sich gemeinsam mit Bodyguards und Stylistin der Sängerin im Nebenraum,und begann schließlich, sich Sorgen zu machen, nachdem ihre Arbeitgeberin auch nach einer Stunde und mehrmaligem Klopfen noch nicht aus dem Bad gekommen war.

Whitney Houston: Ihre größten Hits

Eigentlich hätte Whitney Houston am Samstagabend auf der Pre-Grammy-Party ihres Entdeckers und väterlichen Freundes Clive Davis im Beverly Hilton Hotel auftreten sollen. Die traditionelle Feier am Vorabend der Grammys wurde entgegen ersten Meldungen nicht abgesagt. Stattdessen widmete Davis den gesamten Abend dem Andenken an die Sängerin und bat die Gäste um eine Schweigeminute, während der ein Bild Whitney Houstons über die Leinwände flirrte, auf dem sie mit erhobenen Händen in den Himmel blickt.

Fans und Freunde geschockt: Trauer um Whitney Houston

Houston war mit Nr.1-Hits wie "One Moment In Time", "I Wanna Dance With Somebody" oder "I Will Always Love You" eine der erfolgreichsten Pop-Sängerinnen der Welt. In ihrer größten Zeit, Mitte der 80er bis Mitte der 90er Jahre, verkaufte sie über 180 Millionen Alben und Singles. Sie gewann sechs Grammy Awards, zwei Emmys, 30 Billboard Music Awards und 22 American Music Awards.

Mit ihrer einzigartigen Stimme beeinflusste Whitney Houston gleich mehrere Generationen von Sängerinnen wie Mariah Carey oder Christina Aguilera.

Carey ließ Samstagnacht über Twitter verlauten: "Mein Herz ist gebrochen und ich bin weine wegen des schockierenden Todes meiner Freundin, der unvergleichlichen Miss Whitney Houston. Sie wird niemals vergessen werden als eine der größten Stimmen, die je die Erde verzaubert haben. Mein herzlichstes Beileid an Whitneys Familie und ihre Millionen Fans überall auf der Welt." Auch Musiker Lenny Kravitz drückte seine Gefühle über Twitter aus: "Ruhe in Frieden. Es wird nie wieder jemanden wie Dich geben."

Whitney Houston mit Clive DavisWhitney Houston 2006 mit ihrem Entdecker Clive Davis (Bild: ddp-images)

Außer als Sängerin hatte Whitney Houston auch als Schauspielerin Erfolg - so etwa neben Kevin Costner in dem Kino-Hit "Bodyguard" von 1992.

Im selben Jahr heiratete sie den R'n'B-Bad Boy Bobby Brown. 1993 wurde ihre gemeinsame Tochter Bobbi Kristina geboren. Doch statt Familien-Glück erlebte Whitney in der durch Hassliebe und Drogen-Exzesse geprägten Ehe (die 2007 geschieden wurde) einen Absturz nach dem anderen - und ruinierte damit nicht nur ihre Gesundheit, sondern auch ihre grandiose Karriere.

Wie sehr Kokain, Alkohol und zuviele Medikamente ihre Jahrhundertstimme zerstört hatten, das konnten Konzertbesucher auch in Deutschland bei ihrer verunglückten Comeback-Tour vor zwei Jahren deutlich hören.

"Mein schlimmster Feind", sagte Whitney in einem TV-Interview im Jahre 2002, "das bin ich selbst."

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