Stars in Recap

Ich bin ein Star – Holt mich hier raus

Eigentlich bekommt bekanntlich jeder das im Leben, was er verdient. Doch in Hollywood scheint diese Message bisher nicht angekommen zu sein. Anders können wir uns die aktuellsten Vorfälle dort beim besten Willen nicht erklären: Die Schönen und Reichen haben diese Woche nicht nur ordentlich Bockmist verzapft — sie wollen dafür nicht einmal grade stehen! Mögen nicht verdientermaßen hinter schwedische Gardinen, wundern sich über einen Medien-Tsunami, den sie zuvor selbst ausgelöst haben oder sind verblüfft, wenn's für üble Nachrede keine hohe (Unterhalts-)Gage gibt. Aber lest selbst!

Wenn das Leben euch Zitronen gibt, macht Limonade draus! Matthew Fox, Micaela Schäfer und Sinead O'Connor (Bilder: Getty Images, Thinkstock)Wenn das Leben euch Zitronen gibt, macht Limonade draus! Matthew Fox, Micaela Schäfer und Sinead O'Connor (Bilder: …

Matthew Fox möchte aus dem Knast abgeholt werden
So haben wir das gern. Erst volltrunken eine blutige Lippe riskieren und dann nicht mal eine Nacht dafür Kittchen verbringen (wollen): Der 45-jährige „Lost"-Schauspieler pöbelte im Rausch die Fahrerin eines Partybusses an. Als die ihm den Zutritt verwehrte, ließ Matthew seine Schlaghand sprechen. Doch da hatte er nicht mit der Busführerin gerechnet, die wie ein Kerl zurücklangte. Das traurige Ergebnis der kurzen, aber intensiven Episode „Vier Fäuste und ein Gelalle-luja": Nachher war nicht nur der Mime blau, sondern auch die Fahrerin, und zwar an Armen und Beinen. Matthew wanderte in polizeilichen Gewahrsam, wurde aber schon wenig später wieder gen Luxus-Hotel entlassen. Eine faire Strafe sieht anders aus.

So lief die Prügelei mit Fox: Schlimme Vorwürfe gegen "Lost"-Star

Sinead O'Connor möchte aus dem Kloster abgeholt werden
Erst über den eigenen sexuellen Notstand bloggen (Titel: „Ich bin kurz davor, meinen Truck zu rammeln"), gar konkrete Anforderungen an ein Boytoy veröffentlichen („Ich wäre sehr unglücklich, wenn Analsex nicht auf dem Menü stünde") und sich dann befremdet zeigen, wenn die Klatschpresse rotiert? Vielleicht hätte die irische Neunzigerjahre-Ikone („Nothing Compares to You") sich den ungenierten Aufruf sparen sollen. Denn nicht nur haben sich mehr Anwärter gemeldet, als Sinead je abarbeiten könnte. Auch die Medien gaben sich alarmiert über ihr Bekenntnis: Sie dichteten ihr Depressionen und Misshandlungen im Kindesalter an. Sinead ist empört: „Es ist abscheulich und unverschämt." Wie ihre Sexbeichte halt auch.

"Shit-uation": Sinead will es heiß und sofort

Mel Gibsons Ex möchte aus dem finanziellen Tal abgeholt werden
Der Schauspieler wollte seiner abgelegten Geliebten Oksana Grigorieva 15 Millionen US-Dollar Unterhalt zahlen. Doch über dieses bescheidene Taschengeld konnte Oksana nur milde lächeln — sie zog vor Gericht, um mehr abzustauben. Ihre Masche: Behaupten, der ehemalige Freund sei gewalttätig und eine Gefahr fürs gemeinsame Kind. Zum Beweis legte sie ein Tonband vor, auf dem man angeblich hören kann, wie Gibson sie beschimpft und schlägt. Aber das Gericht machte Oksana einen Strich durch die Rechnung, sprach ihr lediglich 750.000 US-Dollar zu und räumte Gibson das gemeinsame Sorgerecht ein. Blöd gelaufen für die schöne Russin.

Micaela Schäfer möchte NICHT vom Ballermann abgeholt werden
Wenigstens eine gibt es, die nimmt, was ihr das Leben vor die Füße wirft. Die Ex-Topmodel-Kandidatin hat sich abgefunden — mit ihrem Dasein als Erotik-Sternchen. Selbstbewusst posierte sie bereits auf Plakaten der Sexmesse „Venus" oder hält — wie diese Woche auf Mallorca — Disco-Besuchern ihre gemachten Brüste ins Gesicht. Zwar unter dem Vorwand, halbnackt die DJane zu mimen, aber letztlich sind blanke Glocken halt einfach blanke Glocken. Wir können es wirklich nur gutheißen, dass Micaela nicht mehr sein möchte, als es ihre beschränkten Fähigkeiten zulassen. Gegenüber „Bild" fabulierte sie: „Wenn man es am Ballermann schafft, ist das der Durchbruch." Genau, liebe Promis: Wenn das Leben euch Zitronen gibt, macht Limonade draus!

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